So planen Sie ihr neues Bad barrierefrei, komfortabel und zukunftsfähig

Vorausschauende Badplanung für alle Lebensphasen

Ein barrierefreies Bad bedeutet mehr als nur altersgerechtes Wohnen. Es steht für Komfort, Bewegungsfreiheit und Sicherheit – unabhängig vom Alter oder körperlichen Einschränkungen. Wer sein Bad heute vorausschauend plant, profitiert langfristig von einem komfortablen, modernen und flexibel nutzbaren Badezimmer.

Das zentrale Prinzip eines barrierefreien Badezimmers ist einfach:
Großzügige Bewegungsflächen in allen Funktionsbereichen.

Davon profitieren nicht nur Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sondern ebenso Familien mit Kindern sowie Bauherren ab 50+, die Wert auf Komfort und Zukunftssicherheit legen.

© Deutsche Fliese / Interbau-Blink

Gibt es DIN-Vorgaben für das barrierefreie Bad im Privatbau?

Im privaten Wohnungsbau sind Bauherren grundsätzlich frei in der Gestaltung ihres Badezimmers. Es besteht keine Pflicht, ein Bad nach DIN-Norm barrierefrei auszuführen.

Wer jedoch vorausschauend barrierefrei bauen oder sanieren möchte, sollte bereits in der Planungsphase wichtige Voraussetzungen schaffen:

  • Verstärkungen in den Wänden für später nachrüstbare Haltegriffe
  • ausreichend Platz für Bewegungsflächen
  • schwellenlose Übergänge

Förderung: KfW-Kredit „Altersgerecht Umbauen“ (Programm 159)
Bauherren, die den KfW-Kredit 159 in Anspruch nehmen möchten, müssen die dort definierten technischen Mindestanforderungen für barrierearme Bäder erfüllen.
Alle anderen Bauherren können Komfort, Design und Sicherheitsniveau frei nach ihren persönlichen Bedürfnissen gestalten.

Das Herzstück des barrierefreien Bades: die bodenebene Dusche

Eine bodengleiche Dusche ist die Grundvoraussetzung für ein barrierefreies Badezimmer. Sie ermöglicht:

  • schwellenlosen Zugang
  • komfortables Duschen
  • einfache Reinigung

Fliesen und Rutschhemmung in der Dusche

Für den Bodenbelag haben sich Feinsteinzeugfliesen mit rutschhemmender Oberfläche bewährt:

  • Badboden: Rutschhemmungsklasse R10
  • Duschfläche (Nassbereich): Bewertungsgruppe B (für Barfußbereiche)

Diese Kombination sorgt für hohe Trittsicherheit bei gleichzeitig guter Reinigungsfreundlichkeit.

Empfehlungen für den barrierefreien Duschbereich

  • Bodengleich & schwellenlos ausgeführt
  • Mindestgröße der Dusche: 120 × 120 cm
  • Komfort & Sicherheit:
    • verflieste Sitzbank oder klappbarer Duschsitz
    • Haltegriffe (nachrüstbar)

Grundprinzipien & Platzbedarf im barrierefreien Bad

Eine gute Planung berücksichtigt ausreichend Bewegungsfreiheit:

  • Bewegungsfläche vor Sanitärobjekten:
    • mindestens 120 × 120 cm
    • für Rollstuhlnutzung ideal: 150 × 150 cm
  • Türen:
    • lichte Breite mindestens 80 cm, besser 90 cm
    • schwellenlos
    • nach außen öffnend
  • Abstände:
    • mindestens 20 cm, besser 30 cm zwischen Sanitärobjekten und Wänden

Waschtisch, WC & Armaturen: Funktional und komfortabel

  • Waschtisch
    • unterfahrbar und flach
    • ausreichend Knie- und Beinfreiheit
    • kippbarer Spiegel für Rollstuhlnutzer sinnvoll
  • WC
    • empfohlene Sitzhöhe: 46–48 cm
    • Haltegriffe über Wandverstärkungen nachrüstbar
  • Armaturen
    • leicht erreichbar
    • einfach bedienbar
    • Hebelmischer besonders empfehlenswert

Bodengestaltung, Wände, Licht & Materialien

  • Boden & Fliesen
    • schwellenloser Bodenaufbau
    • rutschhemmende Fliesen
    • gute visuelle Kontraste für bessere Orientierung
  • Wände
    • tragfähig oder mit Verstärkungen für Zubehör
    • Vorbereitung für spätere Anpassungen
  • Licht
    • gleichmäßige, blendfreie Beleuchtung
    • gute Ausleuchtung aller Funktionsbereiche
  • Farben & Materialien
    • Kontrastfarben für Griffe und Bedienelemente
    • ergonomische, intuitiv nutzbare Formen
    • keine scharfen Kanten oder spitzen Ecken

Fazit: Barrierefreies Bad – eine Investition in Komfort und Zukunft

Ein barrierefreies Bad verbindet moderne Optik, Sicherheit und langfristigen Wohnkomfort. Mit der richtigen Planung, hochwertigen Fliesen und rutschhemmenden Oberflächen entsteht ein Bad, das heute überzeugt – und auch morgen noch perfekt nutzbar ist.


Klimafreundlich kühlen mit Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Fliesen

Du suchst als Bauherr oder Sanierer nach Lösungen, um Dein Haus oder Deine Wohnung ganzjährig zu temperieren? Dann entscheide Dich für eine ideale Lösung: Eine Wärmepumpe in Kombination mit einer wasserführenden Fußbodenheizung. Denn das System heizt im Winter energieeffizient und klimafreundlich. Und im Sommer lässt es sich als sanfte und klimafreundliche Raumklimatisierung nutzen. Ob beim Heizen oder beim Kühlen: Einen besonders energiesparenden Betrieb gewährleisten Feinsteinzeug-Bodenfliesen, Denn Keramik gilt als idealer Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung - und bringt im Sommer einen größeren Kühlungseffekt mit sich, da sie die niedrigeren Temperaturen schnell an Bodenoberfläche weiterleiten kann.

© Deutsche Fliese - Gepadi

So funktioniert das Kühlen mit der Wärmepumpe

Moderne Wärmepumpen lassen sich im sogenannten „Umkehrbetrieb“ nutzen. Sie nehmen dann im Sommer überschüssige Wärme in den Innenräumen auf und leiten sie über das Heizsystem nach außen. Die Fußbodenheizung beziehungsweise der gesamte Fußboden wird dabei zur „Kühlfläche“: Durch die Heizungsschleifen strömt kühles Wasser, das dem Raum über die gesamte Fußbodenoberfläche sanft Wärme entzieht. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige, zugfreie Raumkühlung – ganz ohne Ventilatoren oder laute Klimageräte.

Welche Wärmepumpen-Systeme lassen sich für die effiziente und nachhaltige Raumklimatisierung nutzen?

Wer eine Wärmepumpe als Alternative zur klassischen Klimaanlage nutzen möchte, kann eine passive oder eine aktive Kühlung wählen. Was die beiden Varianten unterscheidet, erfährst Du in der Kurzbeschreibung unten:

  • Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen kühlen mit besonders niedrigem Energieverbrauch:
    Besonders energiesparend und kostengünstig ist die sogenannte passive Kühlung, mit der sich die Raumtemperatur um bis zu drei Grad absenken lässt. Dabei arbeiten Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen ohne aktive Verdichterleistung. In diesem passiven Betrieb läuft nur die Umwälzpumpe.
Bei der aktiven Kühlung läuft der thermodynamische Prozess im Umkehrbetrieb: Die Wärme wird aus den Räumen des Hauses entzogen und nach außen an die Umgebung abgegeben. Alternativ kann die den Räumen entzogene Wärme auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden.
  • Kühlen und heizen mit der „Split-Klimaanlage“
    Sogenannte Luft-Luft-Wärmepumpen eignen sich ebenso für das Heizen wie das Kühlen. Ein weiter Vorteil dieser Wärmepumpen-Systeme ist, dass sie sich gut in Bestandsgebäuden oder Altbauten einsetzen lassen. Dabei lassen sich Split-Klimaanlagen auch ergänzend zu einer bereits vorhandenen Heiztechnik wie zum Beispiel Gas-Brennwertthermen installieren. Hierbei ist allerdings keine Fußbodenheizung im Einsatz - wodurch die Effizienz geringer ausfällt.
  • Perfekt kombinierbar mit Photovoltaik: Gerade im Sommer liefert die PV-Anlage reichlich „kostenfrei“ den Strom für die Kühlung – und ermöglicht die CO2-freie Klimatisierung von Räumen
  • Klimafreundliche Technik: Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme und verzichtet im Hausinneren auf Kältemittel.

Die Vorteile der Raumkühlung mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung auf einen Blick:

✅ Ganzjähriger Komfort: Heizen im Winter, Kühlen im Sommer;
✅ Nachhaltig und umweltschonend durch Nutzung vorhandener Systemkomponenten und erneuerbarer Energien;
✅ Zugfreie, lautlose Raumkühlung über den Fußboden;
✅ Besonders effizient in Kombination mit Photovoltaik;
✅ Deutlich geringere Betriebskosten im Vergleich zu klassischen Klimaanlagen.

Worauf sollte man bei der Kühlung mit Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Fliesen achten?

Vier Voraussetzungen sorgen dafür, dass das System optimal funktioniert:

  • Ein besonders gut Wärme- bzw. Kälte-leitender Bodenbelag steigert nicht nur die Effizienz des Systems, sondern spart im Betrieb auch Energiekosten.
  • Dosierung Wichtig ist eine smarte Steuerung,für das ideale Raumgefühl .
  • Gute Dämmung: Ein gut isoliertes Haus erhöht die Effizienz der Wärmepumpe sowohl beim Heizen als auch bei der Raumkühlung.
  • Fachgerechte Planung: Die richtige Auslegung der Anlage ist entscheidend – und sollte idealerweise bereits in der Bauplanungsphase berücksichtigt werden.

 

Fazit
Mit einer Wärmepumpe und einer wasserführenden Fußbodenheizung genießen Sie ganzjährig ideal temperierte Wohnräume. Sowohl das heizen, als auch das Klimatisieren von Räumen mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist leise, energieeffizient und klimafreundlich.

Im Vergleich zu schlecht wärmeleitenden Bodenbelägen steigern Fliesen die Effizienz des Systems zusätzlich um bis zu 30%. So zahlt sich eine Investition in dieses Heizsystem, das im Sommer als umweltfreundliche Raumklimatisierung dient, doppelt aus:
Für Ihr Wohlbefinden und für die Umwelt.

👉 Bauherren-Tipp: Lassen Sie sich frühzeitig von Ihrem Energieberater oder Ihrem Heizungs-Fachbetrieb beraten – für ein perfekt abgestimmtes System im Neubau oder die ideale Fußbodenheizung für Ihr Sanierungsvorhaben.
Sie haben Fragen zum Einsatz von Fliesen auf der Fußbodenheizung oder allgemein zu Feinsteinzeug-Bodenfliesen für die Fußbodenheizung? Kommen Sie zu uns – wir beraten als Fliesenexperten gerne zu allen Fragen rund um die Auswahl und Verlegung von Wand- und Bodenfliesen.

 


Riemchenfliesen und Brickdesign

Du planst einen Neubau oder bist auf der Suche nach einer modernen, eleganten Fliesenlösung für die anstehende Badsanierung?

Dann sind die angesagten Fliesen im Brick- oder Riemchendesign eine spannende Option. In diesem Beitrag findest Du

  • kreative Inspirationen zur Raumgestaltung mit Riemchenfliesen;
  • Infos zu Verlegemustern und ihrer Wirkung auf den Raum
  • Ideen für Akzentflächen und Statement-Wände im gesamten Wohnbereich
  • sowie vier bewährte Praxistipps zur fachgerechten Verlegung
von Riegelformaten und Riemchenfliesen.

 

Deutsche Fliese / Ströher

Das gestalterische Potenzial von Riemchenfliesen

Schlanke Formate wie Riemchen oder Riegelfliesen zählen zu den Stars der aktuellen Fliesenkollektionen. Ob als Akzent an der Kaminwand, vollflächig verlegt als Statement-Wand im Bad oder als elegante Akzentuierung einzelnen Flächen- und Funktionsbereiche – zum Beispiel einer in Kontrastfarbe gestalteten Ablagenische in der Küchenwand: Schlanke Riegelfliesen und das sogenannte Brickdesign erzeugen durch das Fugenbild eine lebendige, dynamische Atmosphäre im Raum.

Deutsche Fliese / Ströher

Alle Fliesen in Riegel-Abmessungen eröffnen Dir kreative Möglichkeiten, um die Wände in in Deinem Zuhause stilvoll, individuell und zugleich funktional zu gestalten.

Je nach Verlegemuster (z. B. im Halbverband, dem unregelmäßig versetzten Verband oder auch dem eleganten Fischgrät-Look) und der Farbwahl lassen sich ganz unterschiedliche optische Effekte erzielen: von subtil strukturiert bis auffallend expressiv.

Keramische Riemchen eignen sich zudem hervorragend, um kleinere Flächen – etwa Küchenrückwände, sprich: den Fliesenspiegel oder im Bad zum Beispiel die Wand hinter dem Waschtisch – besonders in Szene zu setzen.

Riemchenfliesen setzen zeitlos-hochwertige Akzent bei der Altbausanierung

Gerade in der Sanierung punkten Riegelformate. Denn im Unterschied zum cleanen Look moderner Großformatfliesen haben Fliesen im Brickdesign ein starkes Gestaltungspotenzial – sie sorgen mit hochglänzenden Oberflächen oder lebendigen Glasureffekten und Farbverläufen für eine lebendige Flächenwirkung. Kombiniert mit natürlichen Materialien wie Holz oder Betonoptik entsteht ein harmonisches und zugleich lebendiges Gesamtbild, das hervorragend in Interieurs mit modernem Landhausflair oder ein Wohnambiente im beliebten „Retro-Look“ passt.

Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

Was sind Riemchenfliesen – und warum sind sie so beliebt?

Als Riemchenformat gelten alle Fliesen, die schmal und relativ lang sind. Im Unterschied zu den heute vorherrschenden größeren Formaten sind die Kantenlängen von Riemchenfliesen im Mini- bis zum Midi-Format angesiedelt. Eine allgemeinere Bezeichnung für derartige Fliesen ist das sogenannte „Riegelformat“.
Typische Abmessungen von Riemchenfliesen liegen im Bereich von 5 x 25 cm bis 10 x 25 cm – kleinere oder größere Varianten sind allerdings ebenso erhältlich.

Einsatzbereiche von Riegelformaten und Fliesen im Brickdesign

Deutsche Fliese / Ströher

Wie alle Fliesen können Riemchenfliesen auf der großen Fläche verlegt werden. Wer zum Beispiel im einem ansonsten zurückhaltend zeitlos gestalteten Bad einen Wow-Effekt schaffen möchte, erzielt dies mit einem vollflächig verlegten Riemchendekor an einer der drei Wandflächen.
Beliebte Einsatzbereiche für Riemchenfliesen sind beispielsweise:

  • Küchenrückwände – sprich: der klassische Fliesenspiegel
  • Akzentuierung von Funktionsbereichen im Bad – z.B. der Wandfläche am Waschplatz
  • Akzentwände in Wohn- oder Schlafzimmer – zum Beispiel am Kamin oder als visuelles „Betthaupt“
  • Statement-Wände im Flur- und Eingangsbereiche

Was ist der Unterschied zwischen Riemchenfliesen und Metrofliesen?

Die typische Metrofliese ist bezüglich des Verhältnisses ihrer Kantenlängen auch ein Riegelformat. Die namensgebende Charakteristik von Metrofliesen sind allerdings ihre abgeschrägten Kanten – die sogenannten Facetten.
Denn Metrofliesen tragen diese Bezeichnung, da sie speziell für den Einsatz in eher dunklen U-Bahnhöfen entwickelt wurden. Das Licht der früher eher spärlich vorhandenen Lichtquellen bricht sich sich auf den abgeschrägten Kanten und sorgt dadurch für eine indirekte Aufhellung der Wandflächen.

 

Vier praktische Tipps zur Verlegung von Fliesen im Riemchendesign

1. Exakte Vorbereitung des Untergrunds

Wie bei großformatigen Fliesen erfordern auch Riemchenfliesen einen absolut ebenen Untergrund. Denn bereits kleine Unebenheiten können zu unschönen, deutlich sichtbaren Höhenversätzen führen. Vertraue deshalb die Verlegung Deiner Riemchenfliesen einem qualifizierten Profi an.

2. Riemchenfliesen wirken unterschiedlich je nach Verlegeart

Ob waagerecht, senkrecht, diagonal oder klassisch-elegant im Fischgrät-Muster – das gewählte Verlegemuster beeinflusst enorm, wie die fertig verflieste Fläche später im Raum wirkt. Während die horizontale Verlegerichtung Wände optisch in die Breite streckt, lassen vertikal verlegte Riegelformate Räume höher erscheinen.
Dein Fliesenleger berät Dich zu den unterschiedlichen Verlegemustern von Riemchenfliesen. Und der Verlegeprofi erstellt vorab einen Verlegeplan, um die Wirkung zu prüfen und den Verschnitt zu minimieren.

3. Der Profi-Fliesenleger gestaltet exakte, gleichmäßige Fugen und visuell ansprechende Kanten

Bei Riemchenfliesen fällt jede Abweichung sofort ins Auge. Sowohl das Fugenbild sollte absolut exakt gestaltet sein – ebenso wie die Kanten. Bespreche die Detailausführungen mit dem Fliesenleger Deines Vertrauens - besonders, wenn Riemchen- und Brickdesign-Fliesen „übers Eck“ verlegt werden sollen.

4. Bewusste Wahl der Fugenfarbe

Die Wahl der Fugenfarbe hat einen großen Einfluss darauf, wie eine mit Riemchenfliesen gestaltete Wandfläche im Raum wirkt. Während eine Ton-in-Ton gestaltete Fuge eine eher dezente Wirkung entfaltet, betont eine kontrastfarbene Fuge das gewählte Verlegemuster und wirkt deutlich lebendiger.

 

 

Ob Neubau oder Altbausanierung - darum sind Riemchenfliesen eine gute Fliesenwahl

Riemchenfliesen sind ein echter Geheimtipp für alle, die Wert auf einen individuellen Wohnstil legen. Wer keine Lust auf langweile Wände hat oder nicht jeden x-beliebigen Wohntrend mitmachen möchte, kann mit Riegelformat-Fliesen lebendig wirkende Flächen gestalten und Räume mit Charakter erschaffen – ob minimalistisch, natürlich oder extravagant.

Für Dich als Bauherr oder Sanierer bieten Fliesen im Riemchen- oder Brickdesign die Möglichkeit, Alt und Neu geschmackvoll zu verbinden und in den gewünschten Bereich optische Hingucker und individuelle Akzente zu setzen.

Foto: Who is Danny – stock.adobe.com

Neun Vorteile von Fliesen

Wer sich einen neuen Bodenbelag anschafft, möchte sich für viele Jahre an ihm erfreuen. Aus diesem Grund empfehlen wir Bauherren und Sanierern, sich bei der Belagswahl nicht nur mit dem Aussehen der verschiedenen Bodenbeläge zu beschäftigen. Denn im Wohnalltag beeinflussen die funktionalen Eigenschaften der jeweiligen Materialien die Wohnqualität und den Nutzungskomfort von Wohnräumen wesentlich.

Vergleichen Sie vor dem Kauf eines neuen Belagsmaterials wie Fliesen, Echtholzdielen oder Parkett beziehungsweise Teppich- oder Vinylboden die Eigenschaften der verschiedenen Belagsmaterialien im Detail.

Im folgenden Ratgeberbeitrag erfahren Sie,

  • welche neun wichtigen Eigenschaften keramische Fliesen bieten
  • und warum Bodenfliesen eine rundum ökologische, wohngesunde, energieeffiziente und darüber hinaus pflegeleichte Bodengestaltung im ganzen Haus sind.

 

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

1. Fliesen erhalten die Note 1 für Wohngesundheit und Raumluftqualität

Wer mit Fliesen wohnt, schont nicht nur die Umwelt, sondern sorgt darüber hinaus auch für eine ausgesprochen gesunde Raumluft. Denn Keramik dünstet keine Schadstoffe aus und ist zeitlebens raumluftneutral. Darüber hinaus bietet die gebrannte, dicht geschlossene Oberfläche von Fliesen weder Mikroorganismen noch Hausstaubmilben eine Lebensgrundlage.

2. Fliesen steigern die Energieeffizienz der Fußbodenheizung und helfen, Heizkosten zu sparen

Fußbodenheizungen bieten einen hohen Wohn- und Wärmekomfort bei sehr guter Energieeffizienz. Durch die große Bodenoberfläche ist ein Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen möglich – was die Fußbodenheizung zum idealen Partner von Wärmepumpen macht. Da Fliesen und einige Natursteinsorten die Wärme außerordentlich schnell und ohne Verluste weiterleiten können, steigern sie die Effizienz des Systems zusätzlich. So schonen Sie zum einen die Umwelt – und können mit möglichst geringen Kosten heizen.

3. Fliesen sind ökologisch vorbildlich, langlebig und „renovierungssicher“

Als Bauherr können Sie ökologische Verantwortung übernehmen – und möglichst ressourcenschonend hergestellte, langlebige Materialien einsetzen. Keramische Fliesen bestehen aus natürlichen Mineralien wie Ton, Kaolin, Quarz und Feldspat – Rohstoffen also, die in Deutschland gut verfügbar sind und umweltfreundlich abgebaut werden können. Um zu beurteilen, wie gut die Öko- und Klimabilanz von Baumaterialien wie Bodenbelägen wirklich ist, muss allerdings der Ressourcen- und Energieverbrauch während der Nutzungsphase betrachtet werden. Daraus geht die Fliese nach Naturstein als umweltfreundlichster Bodenbelag mit dem geringsten Treibhauspotenzial hervor. Denn über die angesetzte Lebensdauer von 50 Jahren müssen so gut wie alle anderen Bodenbeläge zum Teil mehrmals ausgetauscht oder aufwendig renoviert werden. Ein besonderes Umweltplus verzeichnen Fliesen aus heimischer Produktion: Sie entstehen besonders energieeffizient und unter strengsten Umweltschutz-Maßnahmen. Und sie gelangen „auf kurzem Weg“ direkt zu Ihnen.

4. Barrierefrei bauen mit Fliesen

Eine barrierefreie Raumgestaltung erfordert keine Kompromisse, sondern bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Zuhause aufzuwerten: Großzügige Grundrisse sowie eine einheitliche Bodengestaltung sorgen für optische Weite und jede Menge Bewegungskomfort. Dabei eignen sich Feinsteinzeug-Bodenfliesen ideal für die durchgängige, schwellen- und stufenlose Gestaltung des Fußbodens – von der begehbaren Dusche über den Wohn- bis hin zum Außenbereich. Keramik bietet dabei maximale Stand- bzw. Trittsicherheit für Jung und Alt – wie Sie unter Punkt 5 erfahren.



5. Stand- und Trittsicherheit für Jung und Alt mit rutschhemmenden Fliesen

Nicht nur im Bad oder auf der Terrasse, sondern auch im Eingangsbereich oder der Küche können Bodenflächen durch Nässe schnell gefährlich rutschig werden. Mit rutschhemmenden Fliesen sorgen Sie in all diesen Wohnbereich für sichere Begehbarkeit. Um für verschiedene Wohnbereiche die passende Rutschhemmungsklasse auswählen zu können, sollten Sie nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ verfahren. Denn je höher die Rutschhemmung einer Fliese ist, desto stärker profilierst ist die Fliesenoberfläche. Dadurch können Fliesen in hohen Trittsicherheitsklassen einen höheren Reinigungsaufwand mit sich bringen. Wir beraten Sie gerne, eine für den gewünschten Einsatzbereich „passende“ Rutschhemmungsklasse Ihrer Wunschfliese zu wählen.

6. Frostsichere Outdoor-Fliesen für dauerhaft schöne Terrassen

Als frostbeständig deklarierte Fliesen deutscher Qualitätshersteller überstehen harte Winter, verspröden nicht und sind ausgesprochen reinigungsfreundlich. In Deutschland dürfen nur Fliesen als frostbeständig bezeichnet werden, die in einem DIN-Testverfahren in 100 Zyklen einen Frost-Tau-Wechsel zwischen +15 ºC und -15 ºC ohne Schäden überstehen. Über die Frostbeständigkeit des fertigen Belags entscheidet allerdings zusätzlich eine DIN-konforme Ausführung der Untergrundkonstruktion sowie die fachgerechte Verlegung.

7. Moderne Grundrissgestaltung mit Bodenflächen „aus einem Guss“

Sie haben sich für eine offene Grundrissgestaltung im Neubau entschieden – und wünschen nun eine architektonisch ansprechende, einheitliche Bodengestaltung? Dann empfehlen wir Feinsteinzeug-Bodenfliesen, die sich optisch und funktional für alle Wohnbereiche sowie als Belagsmaterial für Außenflächen eignen. In den aktuellen Bodenfliesen-Kollektionen finden Sie dafür Bodenfliesen unterschiedlichster Designrichtungen – von der klassischen Feinsteinzeug-Oberfläche über Beton- und Estrichanmutungen, hochwertige Naturstein-Interpretationen oder authentische Holzdekore. Ein weiterer Vorteil: Bodenfliesen-Serien sind in unterschiedlichen Rutschhemmungs-Klassen erhältlich. So können Sie alle Bodenflächen in einheitlicher Optik gestalten – und zugleich unterschiedliche Trittsicherheitseigenschaften wählen.

8. Fliesen sind UV-beständig und feuerfest

Die Tatsache, dass Fliesen feuerbeständig sind, sorgt für Komfort am Kamin oder Ofen. Im Falle eines Haus- oder Wohnungsbrands kann die Tatsache, dass Keramik nicht brennbar ist, gar die Brandentwicklung verzögern oder Leben retten: Die Verbreitung des Feuers kann nicht über die Bodenfläche erfolgen – und im Unterschied zu manch anderen Bodenbelagsmaterialien entwickeln nicht brennbare Fliesen auch keine giftigen Gase.

9. Unübertroffen reinigungsfreundlich: Bodenfliesen

Sie wünschen perfekte Hygiene – bei möglichst geringem Aufwand? Kein Problem: Moderne Wand- und Bodenfliesen zählen wie eh und je zu den reinigungsfreundlichsten Bodenbelägen überhaupt. Mehr leben, weniger putzen lautet das sympathische Motto – denn Sauberkeit stellt sich beim Wohnen mit Fliesen im Handumdrehen. In der Regel genügt fegen oder saugen – und bei Bedarf feuchtes Wischen mit einigen Spritzern Neutralreiniger. So kommt man beim Wohnen mit Fliesen ohne aggressive Reinigungs- und Pflegemittel aus und kann auf aufwendige Pflegeprozeduren und regelmäßige Renovierungen verzichten. Das schont nicht nur Nerven und das Haushaltsbudget, sondern auch die Umwelt.

 

Aktualisiert Juni 2025

 

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

Sechs Fliesen-Lieblinge für jeden Badstil

Im folgenden Beitrag findest Du die sechs beliebtesten Fliesenlooks und viele Ideen für die Badgestaltung mit Fliesen. Denn das Fliesendesign „made in Germany“ bietet das passende Produkt für jeden gewünschte Badstil - ob natürlich-entspannte Lässigkeit im Scandi-Look, ein Bad mit urbanem Industrial-Flair oder ein Marmorbad, das klassisch-mondäne Eleganz ausstrahlt.

Egal, ob Du Inspirationen für die Badplanung Deines Neubau-Vorhabens suchst oder Ideen für die lang herbeigesehnte Badsanierung sammelst:
Ein langweiliger Einheitslook im Bad war gestern. Heute entscheiden sich immer mehr Bauherren und Sanierer für individuellen Stil und bewusst gesetzte Wohnakzente im Bad. Dafür finden sich in den aktuellen Badfliesen-Kollektionen zahlreiche Lieblingsfliesen. Denn das aktuelle Fliesen-Design fasziniert mit vielfältigen Formaten, Dekoren und Oberflächen.

Im Bereich der Feinsteinzeug-Bodenfliesen überzeugen zeitlose Natursteinoptiken, coole Beton- oder Estrichanmutungen oder verblüffend authentische Holzdekore immer mehr Bauherren von den optischen und funktionalen Vorzügen von Fliesen. Last but not least kannst Du als Bauherr mit Fliesen ein zeitlos nachhaltiges, hochwertiges Bad gestalten – das nicht nur für Jahre, sondern gar für Jahrzehnte schön wie am ersten Tag bleibt.

Entdecke die beliebtesten Fliesentrends und die Lieblingsdesigns der aktuellen Badfliesen-Kollektionen.

Weitere Inspirationen findest Du im Menüpunkt „Fliesentrends“ und in unserer Fotogalerie.

1. Naturfeeling, Scandi-Look & Fliesen in Holzpaneel-Optik

© Deutsche Fliese / Interbau-Blink

Naturtöne wie Sand, Beige oder Grün zitieren Wald und Feld und schaffen - zum Beispiel kombiniert mit Holzoptik-Fliesen oder Natursteindekoren - eine wohnliche, entspannte Atmosphäre im Bad. Wer den Begriff „Waldbaden“ ganz wörtlich nimmt, findet im Bereich der Dekorfliesen zahlreiche florale Dekore oder auch Motive mit Aststrukturen oder Bäumen. Auch der Look von angesagten Holzpaneelen lässt sich heute im Bad verwirklichen - hier punkten die Fliesen im Holzpaneel-Look mit dauerhaft feuchtigkeitsresistenter und formstabiler keramischer Oberfläche.

Auch im Bereich der Feinsteinzeug-Bodenfliesen passen die neuen Holzdekore perfekt ins natürlich-wohnlich gestaltete Bad. Sie fühlen sich dank dreidimensionaler, haptisch tastbarer Maserungen verblüffend authentisch an – und sind dennoch wie jede andere Keramikoberfläche auf Dauer formstabil, pflegeleicht und unempfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit. 
Wer ein natürliches-elegantes Flair mit Fliesen in Natursteinoptik verwirklichen möchte, sollte Dekore mit matter Oberfläche wählen. Denn matte Fliesen-Oberflächen wirken wohnlich, während polierte, glänzende Oberflächen eher kühl und elegant anmuten.

2. Fliesen mit Betonoberflächen für den angesagten Estrich-Look im Bad

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

Urbane Betonfliesen und Zementoptiken sowie cooles Loft-Flair bleiben angesagt im Interior- und Bad-Design. Denn diese Fliesengattung bringt die begehrte minimalistische Anmutung an Wand- und Bodenflächen. Ob dezente Zementoberfläche oder realistischer Sichtbetonlook – kombiniert mit farbigen Accessoires oder Holz-Mobiliar lassen sich auch beim Bad im Beton-Look wohnliche Akzente setzen. Neben dem klassischen Quadratformat stehen heute im Bereich der Badfliesen auch querformatige Wandfliesenserien in großen Abmessungen zur Verfügung – zum Beispiel im Format 40 x 120 cm.

Querformatige Wandfliesen sind seit einigen Jahren besonders beliebt, da sich mit ihrem Fugenraster Wand- oder Bodenflächen optisch in die Breite oder in die Höhe strecken lassen. Bei einer horizontalen Ausrichtungen verbreitern Querformate den Raum, während sie den Raum optisch in die Höhe strecken können, wenn sie als Wandfliese vertikal verlegt werden.

Im Unterschied zu vielen Spachtelmaterialien oder Zementbeschichtungen ist die gebrannte keramische Oberfläche auf Dauer fleckbeständig ohne Versiegelungen - und Fliesen bekommen weder Risse, noch verfärben sie. In größeren Abmessungen lassen sich Badfliesen aufgrund des geringen Fugenanteils besonders komfortabel reinigen.

3. Dekorative Pracht: Badfliesen im Tapetenlook & satte Farbakzente

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

Kräftige Farbakzente und opulente Muster sind wieder angesagt im Baddesign und bringen eine wohnliche Stimmung ins Bad. Dafür bieten die aktuellen Badfliesen-Kollektionen Vollformatdekore mit abstrakten Mustern oder angesagten floralen Dekoren. Solche Dekorfliesen erzielen in größeren Abmessungen einen imposanten „Tapetenlook“, wenn sie großflächig eingesetzt werden. Zugleich ist im aktuellen Fliesendesign ein Revival leuchtender Farben oder zarter Pastelltöne zu beobachten.
Ob beruhigendes Flaschengrün, leuchtendes Türkis, elegante Petrol- und Blautöne oder warme Gold-Orange-Töne: Wem komplette Wandflächen in kräftiger Farbe oder aufsehenerregendem Dekor zu viel sind, greift bei der Badgestaltung zu einzelnen Dekorfliesen und kombiniert sie mit den Grundfliesen der jeweiligen Serie in neutraleren beziehungsweise helleren Farben. Die sogenannten Vollformatdekore weisen die identischen Abmessungen der jeweiligen Grundfliese auf – und lassen sich frei auf der Fläche platzieren beziehungsweise in Form von horizontalen bzw. vertikalen Bändern verlegen, um Funktionsbereiche wie die Wandflächen hinter dem Waschtisch oder der Badewanne zu akzentuieren. Wer sich eine dezente Wohnlichkeit wünscht, greift zu Ton-in-Ton-Dekoren oder dreidimensionalen Reliefdekoren in neutralen Farben.

4. Neue Eleganz & Marmorfliesen

© Deutsche Fliese / Gepadi

Klassische Eleganz und zeitlose, hochwertige Materialien wie Marmor oder das heimische Eichenholz kommen nie aus der Mode. So bleibt das Marmor-Bad auch 2025 „en vogue“ - ebenso wie die zeitlos-hochwertige Anmutung von Parkett, die perfekt ins repräsentative Bad passt. Eine gute Wahl für architektonisch hochwertige gestaltete Bäder sind auch die sogenannten „Wand-Boden-Konzepte“. Diese abgestimmten Kollektionen bestehen aus Steingut-Wandfliesen und Feinsteinzeug-Bodenfliesen – und ermöglichen es, Wand- und Bodenflächen in einheitlicher Optik zu gestalten. Mit raffinierten Vollformatdekoren oder sogenannten „Schnittdekoren“, die farblich und in ihrer Oberflächengestaltung abgestimmt sind auf die jeweiligen Wand- und Bodenfliesen, lassen sich in einheitlicher Oberflächenanmutung einzelne Flächen optisch akzentuieren oder Funktionsbereiche betonen.

5. Fast fugenloser Badkomfort: Großformat-Fliesen und Megaformate

© Deutsche Fliese / Interbau-Blink

Groß, größer, am schönsten – das ist für alle das Gebot bei der Fliesenauswahl, die sich einen cleanen, puristischen Look im Bad wünschen. Mit den neuen Megaformaten, zum Beispiel in 1,20 x 2,60 cm, lassen sich großzügig wirkende, homogene Flächen gestalten. Besonders beliebt im aktuellen Baddesign sind die neuen Megaformate im Duschbereich, da sie dort eine fugenlose Gestaltung der kompletten Wandfläche erlauben. Damit ermöglichen XXL-Fliesen genau dort eine fugenarme oder sogar „fugenlose“ Gestaltung, wo es im Bad aufgrund der Nutzungsfrequenz oder stark kalkhaltigen Leitungswasser am reinigungsintensivsten zugeht. Im Unterschied zu vielen Materialien, die bei den sogenannten „Fugenloses-Bad“-Konzepten im Einsatz sind, hat die robuste, reinigungsfreundliche und wasserbeständige keramische Oberfläche längst bewiesen, dass sie auf Dauer schön und haltbar ist. Davon abgesehen gibt es in jedem Bad, also auch im vermeintlich fugenlosen Bad, Wartungsfugen aus Silikon, zum Beispiel zwischen Wand- und Bodenflächen.

6. Badgestaltung in Schwarz-Weiss: Fliesen im klassischen Farbkontrast

© Deutsche Fliese / Ströher

Ob puristisches Baddesign oder Bad im Industrial-Look: Schwarz gehört hier zum guten Ton. Beliebt ist schwarz aktuell bei Armaturen und Accessoires wie Spiegeln, Handtuchhaltern oder Heizungen. Stilistisch passend liefern die aktuellen Kollektionen dunkle Fliesen-Schönheiten in sattem schwarz, aber auch in verschiedenen Anthrazit-, Dunkelgrau oder Kohle-Schattierungen. Mit ihnen kehrt auch der klassische Schwarz-Weiß-Kontrast ins Bad zurück.
Bei der Badplanung können Bauherren und Badsanierer aus einem reichen Formatspektrum wählen: Von der XXL-Fliese über schlanke Riegeldekore bis hin zum Riemchen-Format in Retro-Optik oder klassischen Mosaikfliesen.

Wer das Bad nicht als Höhle konzipieren möchte, kann dunkle Fliesen gezielt einsetzen und eine einzelne „Statement“-Wand gestalten. Die restlichen Wandflächen können dann weiß gestaltet werden. Stilistisch ansprechend und lebendig wirkt auch die Kombination von schwarzen Fliesen mit Holzdekoren oder Betonoptiken.


Bauherrenratgeber: Nachhaltig wohnen mit Bodenfliesen

Ohne eine Bauwende sind die Klimaziele kaum zu erreichen. Denn während der weltweite Flugverkehr nur etwa zwei bis drei Prozent der CO2-Emissionen verursacht, ist das Bauen und Wohnen für ca. 38 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Insofern reicht es nicht mehr aus, mit erneuerbaren Energiequellen zu heizen und eine wärmegedämmte Fassade mit Isolierfenstern einzusetzen. Vielmehr ist bei allen verbauten Materialien darauf zu achten, dass sie langlebig, ressourcenschonend und energieeffizient sind. Im Innenausbau kommt Bodenbelägen besondere Bedeutung zu. Hier überzeugen Fliesen und Naturstein, die als rundum nachhaltige Bodenbeläge eingestuft werden können.

© Deutsche Fliese / Gepadi

Die Auswahl des „richtigen“ Bodenbelags war schon immer komplex. Das Design muss gefallen, denn je nachdem, wie ein Boden gestaltet ist, entsteht eine andere Anmutung im Raum. Erst im zweiten Schritt beschäftigen sich viele Bauherren dann mit den funktionalen Eigenschaften verschiedener Belagsmaterialien. Hier geht es um neben der Frage, ob der Boden kratzbeständig und reinigungsfreundlich ist um Aspekte wie die Wärmeleitfähigkeit, Rutsch- und Wasserbeständigkeit, aber auch darum, ob der Boden Laufspuren entwickelt, ausbleicht oder feuerbeständig ist. An dieser Stelle wird es schnell unübersichtlich, denn auf die meisten Bodenbeläge treffen nur wenige der genannten Kriterien zu.

© Deutsche Fliese / Ströher

Nachhaltige Bodengestaltung: Lebenszyklusanalysen von Bodenbelägen sind aufschlussreicher als viele Öko- und Umweltsiegel

Mit der Frage, wie nachhaltig ein Bodenbelag ist, wird die Auswahl des passenden Fußbodens noch schwieriger. Denn wirklich beurteilen lässt sich deren Nachhaltigkeit nur, wenn der gesamte Lebenszyklus des jeweiligen Belagsmaterials betrachtet wird. Von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und die letztlich entscheidende Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung oder im besseren Fall: Weiterverwendung des Materials. Über den angenommenen Zeitraum von 50 Jahren – das ist die offiziell veranschlagte Lebensdauer von Fliesen – müssen viele Bodenbelagsarten teils mehrfach ausgetauscht oder aber aufwendig saniert werden. Dadurch können Fliesen den Primärenergieaufwand der Herstellung über die lange Nutzungsdauer problemlos kompensieren und weisen am Ende des Lebenszyklus ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial auf als beispielsweise Vinylböden, Laminat oder Teppich.

Über die gesamte Lebensdauer betrachtet weisen Naturstein und Fliesen ein deutlich niedrigeres Treibhauspotenzial (GWP) auf als alle anderen Bodenbeläge - die im Zeitraum von 50 Jahren zum Teil mehrmals ausgetauscht oder aufwendig renoviert werden müssen.

Immer mehr Bauherren kaufen regional erzeugte Produkte: Bei Fliesen punkten heimische Produkte mit besserer C02-Bilanz

Jede Kaufentscheidung beeinflusst die Umwelt und unsere Lebensbedingungen. Mit regional erzeugten Bauprodukten unterstützen Bauherren die regionale Wertschöpfung fördern kurze Transportwege. Die Rohstoffe für Fliesen aus heimischen Werken werden produktionsnah gewonnen und sind als natürliche Mineralien reichlich in verschiedenen Regionen vorhanden. Nachdem der Abbau beendet ist, können Tongruben renaturiert werden und bieten Lebensraum für verschiedenste, teil geschützte Tier- und Pflanzenarten. Neben den kurzen Transportwegen von Rohstoffen und der fertigen Fliese an ihren Bestimmungsort schont eine hohe Energieeffizienz und strenge Umweltschutz-Maßnahmen in deutschen Werken während der Produktion Umwelt und Klima. Dadurch weisen Fliesen aus Deutschland eine deutlich bessere CO2-Bilanz auf als beispielsweise Importfliesen aus China oder Indien.

Das Treibhauspotenzial (GWP) von Flieses differiert enorm, je nachdem, wie weit der Transport erfolgt. Die Infografik verdeutlicht den Unterschide am Beispiel von Naturwerkstein.

 




Gratis-Broschüre für Bauherren und Sanierer

Die Broschüre: „Nachhaltig bauen - Gesund wohnen mit klimafreundlichen Fliesen aus heimischen Werken“ informiert von der Rohstoffqualität über den ressourcenschonenden Lebenszyklus bis hin zur Abfallvermeidung durch umweltschonende Weiterverwendung umfassend über alle Fragen, die die Nachhaltigkeit von Fliesen betreffen. Die Broschüre können Sie hier kostenlos anfordern.

 

Aktualisiert März 2025


Fliesendesign 2025

Aufregend strukturiert, erfrischend grün oder beeindruckend groß: Die Fliesenkollektionen 2025 begeistern mit großflächigen Mustern, dreidimensionalen Dekoren und mutigen Farbakzenten. Aber auch die Fliesenlieblinge der vergangenen Jahre, die beliebten Naturstein-Interpretationen und Beton- beziehungsweise Estrichanmutungen bleiben gefragt. Ebenso wie keramische Holzdielen oder der authentische Parkettlook mit Holzdekorfliesen – die sowohl im Wohnbereich, als auch im Bad oder an der Küchenwand für wohnliche Akzente sorgen. Last but not least stehen mit XXL-Fliesen und Megaformaten hochwertige Designprodukte bereit, die eine fugenlose Wand- oder Bodengestaltung bei hochwertiger, „cleaner“ Optik ermöglichen.

Hier kommen die Fliesen-Must-Haves für 2025:

1. XXL-Fliesen und Megaformate – fast fugenloser Wohnkomfort

Imposante Optik und überzeugender Nutzungskomfort – mit dieser Kombination sind Groß- und Megaformate für immer mehr Bauherren und Sanierer das Material der Wahl. Denn XXL-Fliesen sind ideal für alle, die sich wenig(er) Fugen im Bad wünschen – zugleich aber nicht auf die bewährten Eigenschaften keramischer Oberflächen verzichten möchten. Wer den Duschbereich fugenlos gestalten möchte, wählt „Megaformate“ mit Kantenlängen von 1,20 x 2,60 m – die eine komplette Wandfläche in der Dusche bekleiden. Auch als durchgängige Bodengestaltung im gesamten Wohnbereich schaffen Großformatfliesen großzügig wirkende Flächen, die eine ruhige, zeitlose und architektonisch hochwertige Atmosphäre erzielen.

© Deutsche Fliese - Interbau-Blink
© Deutsche Fliese - Interbau-Blink
© Deutsche Fliese - Interbau-Blink

2. Riemchenglanz & Brickdesign: Midi-Fliesen im Riegelformat

Die neuen Fliesenkollektionen zeigen selbstbewusst, welche Farb- und Glasureffekte Keramik bieten kann. Absolut im Trend liegen schlanke Riemchen im sogenannten „Brickdesign“, die mit Farbverläufen, unregelmäßig gestalteten Kanten oder lebendigen Glasureffekten eine „handgefertigte“ Note erzielen. Ob streng geometrische Anordnung, versetzter Verband oder beliebter Fischgrätlook: Riemchen und Riegelformate sind ein dekorativer Gegentrend zur ultracleanen Wand- und Bodengestaltung.

© Deutsche Fliese - Ströher
© Deutsche Fliese - Ströher

3. Betonliebe & Estrichflair – Dauerlieblinge bei Bodenfliesen

Fliesen in Beton-, Zement- oder Estrichanmutung schaffen ein modern-urbanes Raumfeeling – ob auf dem Wohnzimmerboden oder im Masterbad. Dabei gilt: Je größer die Fliese, umso kleiner der Fugenanteil – und desto überzeugender der Estrichlook. Wer optisch möglichst nah an gegossene Estrichböden oder Spachtelwände kommen möchte, sollte zusätzlich auf schmal ausgeführte Fugen achten. Und eine Fugenfarbe wählen, die exakt auf die Farbe der Fliesen abgestimmt ist.

© Deutsche Fliese - Agrob Buchtal
© Deutsche Fliese - Gepadi
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4. Retro-Chic & Zementfliesenlook – Dekorfliesen sorgen für individuellen Stil an Wand und Boden

Historische Muster und die ornamentale Pracht im Stile marokkanischer Zementfliesen gehören auch 2025 zu den Lieblingen der Fliesenkollektionen. Wer Lust auf individuell und kreativ gestaltete Bodenflächen hat, findet eine reiche Auswahl an Dekoren und Farbstellungen. Eine pflegeleichte, optisch überzeugende Alternative zu Zementfliesen, die regelmäßig imprägniert oder gar abgeschliffen und neu versiegelt werden müssen, ist Feinsteinzeug im Zementfliesen-Look.

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© Deutsche Fliese - Zahna
© Deutsche Fliese - Agrob Buchtal

GUT ZU WISSEN #1

Buy Local

Made in Germany für eine bessere C02-Bilanz

Deutsche Markenfliesen sind aufgrund ihrer langen Lebensdauer, der Produktion aus heimischen Rohstoffen und kurzen Vertriebswegen ein Musterbeispiel an Nachhaltigkeit.

Die Hersteller der Qualitätsinitiative „Deutsche Fliese“ führen mit dem IBU-Siegel eine Nachhaltigkeitszertifizierung, die für Transparenz und Glaubwürdigkeit steht.

Inspirationen zum Wohnen mit Fliesen sowie alles Wissenswerte zu den funktionalen Vorzügen von Fliesen sind zu finden auf dem Infoportal www.deutsche-fliese.de.

GUT ZU WISSEN #2

Klimafreundlich heizen

Fliesen steigern Effizienz des Systems Wärmepumpe + Fußbodenheizung

Wärmepumpen arbeiten umso effizienter, je geringer die Vorlauftemperatur gehalten werden kann. Aus diesem Grund hat sich die Fußbodenheizung als Systempartner etabliert.
Eine weitere Effizienzsteigerung ist möglich durch die Wahl eines Bodenbelags, der Wärme besonders gut leiten kann. Physikalisch besonders günstig ist Keramik oder bestimmte Natursteinsorten, die einen besonders hohen Wärmedurchlasskoeffizienten aufweisen.

Nach einer Studie der Hochschule München erfordert jedes Grad mehr an Vorlauftemperatur einen um circa 3,5 % höheren Stromverbrauch. Insofern mach es einen beträchtlichen Unterschied, ob das System mit 30 Grad betrieben werden kann – oder aber im Falle eines schlecht wärmeleitenden Belags mit circa 45 Grad arbeiten muss. 

Weitere Informationen unter www.fliesenverband.de.


Fliesentrends Badfliesen 2023

Erlaubt ist, was gefällt – dieses Motto aus der Mode-Welt hat sich das Fliesendesign zu eigen gemacht und wartet heute mit verschiedensten Oberflächen und Stilrichtungen auf. Ob leuchtend grünes Dschungel-Dekor oder raumhohe Birkenstämme; rustikale Glasureffekte auf leuchtend satten Farben oder authentisch gemasertes Eichenflair; naturnah nachgebildeter Marmor oder Beton- und Terrazzo-Oberflächen: Die aktuellen Fliesenkollektionen liefern eine passende Optik für jeden gewünschten Badstil. Denn nach wie vor beeinflusst die Art, wie Wand und Boden gestaltet sind, entscheidend die spätere Atmosphäre im Bad. Auch im Zuge der Rückbesinnung auf traditionelle, ökologisch verträgliche Materialien sind Fliesen eine gute Wahl. Denn Keramik übersteht den anspruchsvollen Alltag in hoher Luftfeuchtigkeit und mit Kontakt zu sauren Reinigungsmitteln und Kosmetika aller Art über Jahrzehnte – und überzeugt mit ihrer dauerhaft schönen, ebenso robusten wie hygienisch pflegeleichten Oberfläche jeden Tag aufs Neue.

Das sind die Designlieblinge der aktuellen Fliesen- Kollektionen:

1. Marmorchic und Natursteineleganz

Mit charakteristisch-ausdrucksstarker Maserung und imposanten Kantenlängen zählen keramische Marmorinterpretationen zu den Favoriten des aktuellen Baddesigns. Neben verschiedenen Farbstellungen und unterschiedlichen starken Maserungen stehen zwei Oberflächenausführungen zur Wahl: Samtig-matte Marmordekore wirken wohnlich und passen auch hervorragend ins modern-puristisch gestaltete Bad; polierte, glänzende Marmorfliesen wirken eher „kühl“ und sind gefragt für klassisch-elegante Badkonzepte. Auch andere Naturstein-Interpretationen und frei entwickelte Steindekore zählen weiterhin zu den Lieblingen der aktuellen Badfliesen-Kollektionen – und sind wie alle keramischen Oberflächen auf Dauer robust, pflegeleicht und putzmittelresistent.

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

2. Wände mit Wow-Effekt: Flower-Power trifft Großstadt- Dschungel

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

Palmwedel, Monstera-Blätter oder eine imposante Blütenpracht zieren zahlreiche Dekorfliesen – und zählen zu den neuen Favoriten bei allen, die aufsehenerregende Akzente setzen wollen. Das Farbspektrum dominieren dementsprechend aktuell Grüntöne aller Schattierungen – wobei das Fliesendesign noch stärker als in den Vorjahren auf Farbe setzt. Mit großformatigen Vollformatdekoren, zum Beispiel in 40 x 120 cm, lassen sich imposante „Statement“-Wände verwirklichen. Alternativ zu floralen Motiven stehen weiterhin farbenfrohe Fantasiemuster oder grafische Dekore zur Auswahl. Wer sich vor großflächig eingesetzten kräftigen Farben oder aufsehenerregenden Hinguckern fürchtet, kann mit einzelnen Dekorfliesen Funktionsbereiche wie den Waschtisch- oder Duschbereich oder aber auch Wandnischen akzentuieren. Alternativ stehen weiterhin dreidimensionale Dekore, teils mit deutlicher Relief-Ausprägung zur Verfügung, die auf der großen Fläche skulpturale Wirkung entfalten können.

© Deutsche Fliese / Grohn

3. Betonliebe in XXL

Urbanes Flair zieht mit Fliesen in Beton- und Zementoptik ins Bad. Dabei gilt: Je größer, desto überzeugender der Estrichlook. Denn mit großen Kantenlängen kann Feinsteinzeug in Betonanmutung einen homogenen Estrichlook erzielen – insbesondere, wenn die Fugen möglichst schmal ausgeführt und mit einer harmonisch auf die Fliese abgestimmten Fugenfarbe versehen werden. Wer den Duschbereich fugenlos gestalten möchte, wird unter den „Megaformaten“ fündig: Mit Kantenlängen bis zu 1,20 x 2,60 m können die imposanten Fliesen eine komplette Wandfläche in der Dusche bekleiden. In Kombination mit XL-Wandfliesen, zum Beispiel in 30 x 90 cm oder 40 x 120 cm im übrigen Bad lassen sich homogen wirkende Wand- und Bodenflächen gestalten, die zugleich durch ein dezentes Fugenraster gegliedert sind. Dabei streckt das „Querraster“ von Rechteckformaten die Wandfläche optisch in die Breite – und vergrößert dadurch optisch das Bad.

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

4. Waldbaden, Alpenchic und neue Wohnlichkeit: Holzinterpretationen begeistern mit Naturcharme

Auch im Bad erobern Holzdekore immer mehr Flächen. Neben dem klassischen Einsatz am Boden setzen Badgestalter Holzinterpretationen auch effektvoll zur Akzentuierung von Wandflächen und Funktionsbereichen ein. Denn Holz schafft wie kaum eine andere Materialanmutung automatisch eine wohnliche, gemütliche Atmosphäre. Dabei überzeugt der keramische Dielen- und Parkettlook heute nicht nur optisch: Dank neuer Herstellungsverfahren können die charakteristischen, dreidimensionalen Oberflächenmaserungen der Vorbilder aus dem Wald naturnah und haptisch tastbar nachgebildet werden. Im Unterschied zum Echtholz punkten Holzoptikfliesen mit unübertroffenem Nutzungskomfort – denn ihre keramische Oberfläche ist auf Dauer feuchtigkeitsresistent und formstabil. So bleibt der Dielen- oder Parkettlook aus Feinsteinzeug auch im Bad über Jahrzehnte schön wie neu, ohne aufwendige Pflegeprozeduren oder ökologisch bedenkliche Versiegelungen.

© Deutsche Fliese / Engers

5. Zurück in die Zukunft: Kleinformate & Retro-Optiken

Auch die 2023-Badfliesenkollektionen spielen mit Glasureffekten, „handgefertigter“ Note oder rustikalen, unregelmäßigen Kanten. Liebhaber von besonderen Verlegemustern finden eine reiche Auswahl verschiedener Mini- oder Midi-Formate – insbesondere im Riegel-Format. Auch der Fliesenklassiker schlechthin, das Mosaik, erobert wieder mehr Fläche an der Wand. Mit Mini- und Kleinformaten lassen sich unterschiedlichste Anordnungen und Muster realisieren. Im Kombination mit größeren Formaten lassen sich Kleinformate als effektvolle Hingucker einzelner Flächen einsetzen. Wie wäre es beispielsweise mit einer dunkelgrünen Wand in Fischgrät-Verlegung? Damit bildet der Retro-Look den dekorativen Gegentrend zum fugenlosen, ultracleanen Baddesign, das zuweilen Gefahr läuft, wenig wohnlich zu wirken.

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

 

Urheberrechtshinweis: Dieser Pressetext des Bundesverbands Keramische Fliesen e.V. ist für redaktionelle Veröffentlichungen freigegeben. Im Falle der Verwendung bitten wir um Übersendung eines Belegexemplares an den Bundesverband Keramische Fliesen e.V. (gerne auch per pdf-Dokument an info@deutsche-fliese.de).

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Fliesendesign 2023

Mit zeitlos schönen Dekoren und haptisch ansprechenden Oberflächentexturen machen Feinsteinzeug-Bodenfliesen im wahrsten Sinne des Wortes „Boden gut“. Dabei bietet die stilistische Vielfalt der aktuellen Kollektionen ein passendes Design für unterschiedlichste Wohninterieurs und Stilwelten. Ob cleaner Estrichlook, opulente Marmorinterpretation oder verblüffend authentischer „Eichen-Look“: Als natürlich verträgliches Baumaterial und besonders energieeffizienter Belag auf der Fußbodenheizung sind Bodenfliesen eine gute Wahl für alle, die auf langlebige, ökologisch verträgliche Wohn- und Baumaterialien setzen.

Das sind die beliebtesten Designströmungen der aktuellen Bodenfliesen- Kollektionen:

1. Design-Stein & Terrazzo-Look

Natursteine wie Travertin, Basalt oder Schiefer sind Klassiker des gehobenen Wohndesigns und finden sich als keramische Nachbildung bei vielen Fliesenherstellern im Standardsortiment. Zwischenzeitlich entwickeln Fliesendesigner aber auch eigene „Stein“-Optiken, die zum Beispiel charakteristische Maserungen oder Einschlüsse verschiedener Natursteine kombinieren – oder aber in Farbstellungen erhältlich sind, die der Steinbruch nicht hergibt. Absolut im Trend liegen „grobkörnige“ Strukturen, die trotz ihrer Ausdruckskraft auf der Fläche ein homogenes Gesamtbild und einen hochwertigen Flächeneffekt erzielen. In diesem Sinne bleiben auch Steinanmutungen gefragt, die an klassische Terrazzo-Böden erinnern.

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

2. Alpenchic & Skandi-Flair: Klassischer Dielen- und Parkettlookin Keramik

„Das ist ja ein toller Holzboden“ ist eine Bemerkung, die Bauherren regelmäßig hören, die sich für aktuelle Holz-Interpretationen entschieden haben. Denn die heutigen Holzfliesen verblüffen mit dreidimensional gestalteten, authentischen Maserungen, die sowohl optisch als auch haptisch überzeugen. Das Lieblingsdekor bleibt der klassische Eichenlook – ob rustikal mit starken Maserungen und Asteinschlüssen oder in dezenterer, edlerer Oberflächenanmutung.

Darüber hinaus bieten die Fliesen-Kollektionen 2023 auch verschiedene Interpretationen anderer Holzarten, wie beispielsweise Akazie oder Nussbaum. Im Riegelformat lassen sich mit Holzdekoren klassische Verlegemuster wie das Fischgrät oder der Schiffsboden realisieren – auch das sorgt für ein authentisches Holzflair. Mit ihren robusten und pflegeleichten Oberflächen übersteht Feinsteinzeug im Holzlook viele turbulente Jahre ohne abgeschliffen oder geölt werden zu müssen. Und im Unterschied zur Echtholz-Diele leitet Keramik die Wärme aus der Fußbodenheizung besonders effizient an die Bodenoberfläche weiter.

© Deutsche Fliese / Ströher

3. Betonoberflächen & XXL-Formate: Estrichlook für Komfortliebhaber

Feinsteinzeug in Zement- oder Betonanmutung gehört seit Jahren zu den beliebtesten Varianten des Fliesendesigns. Neben Oberflächeneffekten wie unregelmäßigen Farbverläufen oder Used-Spuren gibt es Betonoptik-Fliesen heute mit imposanten Kantenlängen von 80 x 80 cm bis zu 120 x 120 cm oder dem Rechteckformat 60 x 120 cm. Durch den geringen Fugenanteil entfalten XXL-Fliesen eine besonders überzeugende Estrich-Anmutung. Zugleich lässt der homogene Flächeneffekt Räume großzügiger wirken. Besonders „nahtlos“ wirkt der Boden, wenn rektifizierte Fliesen mit schmaler Fuge verlegt sowie Ton-in-Ton zur Fliesenfarbe verfugt werden. Anders als beim echten Estrichboden, der als glatte Fläche dem Auge keinen Halt bietet und kahl und nüchtern wirken kann, entfaltet das dezente Raster der Betonoptik-Fliesen eine strukturierende Wirkung auf der Bodenfläche, die sich auch auf die Wahrnehmung der Raumproportionen positiv auswirken kann. Ein weiteres Plus des keramischen „Estrich“-Looks: Die dicht gebrannte Fliesenoberfläche bietet auf Dauer einem hohen Nutzungskomfort, da sie leicht zu reinigen ist, keine Risse bekommt und auch ohne Imprägnierung keine Flecken zu befürchten sind.

© Deutsche Fliese / Gepadi

4. Neuer Liebling am Boden: Marmor

Der „Star“ unter den Natursteinrepliken bekommt eine gesonderte Erwähnung: Nicht nur für die klassische Badgestaltung, sondern auch auf der großen Fläche erobern Marmorinterpretationen derzeit die Herzen von Interior-Designern. Auch Bauherren, die eine besondere, repräsentative und dennoch zeitlose Bodengestaltung realisieren wollen, können sich für Feinsteinzeug in Marmoroptik begeistern. Der „bequeme“ Nebeneffekt: Keramischer Marmor ist durch und durch abriebbeständig, benötigt keine Imprägnierung und lässt sich unkompliziert mit gängigen Reinigungsmitteln säubern. Mit lebendigen Maserungen sowie unregelmäßigen Farbverläufen sehen die heutigen Marmor-Fliesen den Vorbildern aus dem Steinbruch zum Verwechseln ähnlich. Matte Oberflächen harmonieren dabei übrigens auch perfekt mit modernen oder puristischen Interieurs; anpolierte oder glänzende Oberflächen wirken eher elegant und kühl.

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

5. „Imperfect“-Look, Retro-Charme und Zementfliesen-Muster

© Deutsche Fliese / Zahna

Historische Muster, Used- und „Handbearbeitet“-Effekte sowie die dekorativen Muster marokkanischer Zementfliesen zählen auch 2023 zu den Lieblingen des Fliesendesigns. In diesem Bereich werden Bauherren fündig, die Lust auf individuell und kreativ gestaltete Bodenflächen haben – sei es der Flur, die Küche oder der Wintergarten. Im Falle der „echten“ Zementfliesen sollten Bauherren allerdings wissen, dass deren Oberflächen offenporig sind und deshalb in regelmäßigen Abständen imprägniert oder gar abgeschliffen und neu versiegelt werden müssen. Eine pflegeleichte, optisch überzeugende Alternative ist Feinsteinzeug im Zementfliesen-Look, das im Sortiment deutscher Markenhersteller in verschiedensten Dekoren zu finden ist. Extravagantes Flair bringen Fliesen in Hexagon-Format ins Zuhause; wer es dezent mag, wählt ein Hexagon-Dekor in neutraler Farbe; Mutige greifen zu kräftigen Tönen wie blau, grün, ockergelb oder terrakottarot.

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Fliesentrends 2022 - Lieblingslooks Bodenfliesen

Natürlich verträgliches Wohnen und nachhaltiges Bauen bestimmen immer stärker, welche Materialien und Wohnformen angesagt sind. Beide Anforderungen erfüllen Bodenfliesen gleichermaßen – die sich in puncto Design durch zeitlos schöne, stilistisch vielfältige Oberflächen auszeichnen. Beton- und Zementoptiken im „Estrichlook“, Marmor- und Naturstein-Interpretationen sowie Holzdekore zählen weiterhin zu den beliebtesten Looks der aktuellen Fliesenkollektionen. Mit strukturieren Oberflächen und lebendig gemasertem beziehungsweise schattiertem Oberflächendekor schaffen die neuen Bodenfliesen eine wohnliche Atmosphäre im Raum.

Das aktuelle Fliesendesign zeichnet sich durch zeitlose Schönheit aus. Im Trend liegen dezent strukturierte Oberflächen, Groß- und Querformate sowie die natürlich schöne Naturstein- oder Holzoptik. Bodenfliesen der aktuellen Kollektionen besitzen eine lebendige Anmutung und schaffen mit sinnlich ansprechenden Oberflächen eine wohnliche Raumatmosphäre.

Neben ihrer Designvielfalt bieten Bodenfliesen eine Reihe funktionaler Vorzüge. Denn Keramik ist zeitlebens schadstofffrei und damit raumluftneutral – und zählt zu den wohngesunden und ökologisch verträglichen Belagsmaterialien. In Verbindung mit energieeffizienten Fußbodenheizungen gilt Keramik aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit als ideales Belagsmaterial, das die Wärme aus den Heizungsrohren quasi verlustfrei und rasch an die Fußboden-Oberfläche transportiert. So entscheiden sich immer mehr Bauherren für eine durchgängige Bodengestaltung mit Fliesen im gesamten Wohnbereich – ob offene Koch-Essbereiche, ob vom Schlafzimmer ins angrenzende Bad oder ob vom Flur und Eingangsbereich direkt in die Wohnküche. Ideal geeignet sind Fliesen außerdem für Wintergärten sowie für den harmonischen Übergang vom Innen- zum Außenbereich.

Die Lieblingslooks der aktuellen Bodenfliesen-Kollektionen:

© Deutsche Fliese / Villeroy & Boch Fliesen

1. XXL-Fliesen

Ob quadratisch oder im angesagten Querformat: XXL-Fliesen schaffen eine hochwertige, repräsentative Raumatmosphäre. Durch den geringen Fugenanteil entfalten großformatige Fliesen eine optisch homogene Flächenwirkung, die Räume optisch weitet und für eine wohltuend ruhige, unaufgeregte Atmosphäre sorgt.

 

© Deutsche Fliese / Steuler

2. Holzfliesen:

Keramik in authentischer Holzoptik Fliesen in angesagter Holzoptik sind heute in verschiedensten Holzarten und Farbtönen erhältlich. Der Clou: Mit sicht- und spürbaren Maserungen sind Holzinterpretationen der neuesten Generation auch haptisch kaum noch von echtem Holz zu unterscheiden. Neue Riegelformate ermöglichen einen authentischen Landhausdielenlook oder die Verlegung im klassischen Fischgrätmuster. Für ein Plus an Wohnkomfort sorgt der keramische Holzlook, weil die Oberfläche robust und pflegeleicht ist. Im Unterschied zu Holz überzeugt Keramik durch ihre besonders gute Wärmeleitfähigkeit auf energieeffizienten Fußbodenheizungen.

 

© Deutsche Fliese / Nordceram

3. Zeitlos schön, stilistisch vielfältig: Natursteininterpretationen

Neue Möglichkeiten der Oberflächengestaltung läuten eine neue Ära beim „keramischen Naturstein“ ein, der heute durch Reliefstrukturen sowie Farbverlauf und Musterung seinen natürlichen Vorbildern wie Schiefer, Sandstein oder Granit zum Verwechseln ähnelt. Insbesondere auf größeren Flächen und im angesagten Großformat erzielen Fliesen in Natursteinoptik eine besonders harmonische, ebenmäßige Flächenwirkung, da die typischen –„Unregelmäßigkeiten“ des Natursteins gezielt gesetzt und dezent gestaltet sind.

 

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

4. Zement- und Betonoptik

Urbaner Wohnstil und modernes Loftambiente sind auch jenseits der Großstädte gefragt. Fliesen in Zement- und Betonoptik eignen sich dafür hervorragend. Einen authentischen „Estrich“-Charakter erzielen dabei Großformate, die mit schmaler Fuge verlegt und Ton-in-Ton zur Fliesenfarbe verfugt werden.

 

© Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

5. Feinsteinzeug im Ethno- und Vintage-Look

Eine ideale Zutat für den Vintage- bzw. Ethno-Look bieten die aktuellen Kollektionen mit verschiedensten Interpretationen von Zement-Fliesen und historischen Dekoren. Die freie Kombinationsmöglichkeit von zahlreichen Farb- und Dekorvarianten liefert einen riesigen Gestaltungsspielraum für die Umsetzung individueller Wohnkonzepte.

 

© Deutsche Fliese / Jasba

Urheberrechtshinweis: Dieser Pressetext des Bundesverbands Keramische Fliesen e.V. ist für redaktionelle Veröffentlichungen freigegeben. Im Falle der Verwendung bitten wir um Übersendung eines Belegexemplares an den Bundesverband Keramische Fliesen e.V. (gerne auch per pdf-Dokument an info@deutsche-fliese.de).

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