Über kurz oder lang zeigen viele Bodenbeläge wie Laminat, Vinyl, Teppich oder auch Echtholzböden deutliche Abnutzungsspuren – ob Kratzer, Verfärbungen oder „mattgeschliffene“ Stellen auf häufig frequentierten Verkehrsflächen. Während ein Parkett oder Dielenboden zumindest abgeschliffen und neu versiegelt bzw. geölt werden können, lassen sich Laminat-, Teppich-, Linoleum oder Vinylböden nicht renovieren und müssen ausgetauscht und entsorgt werden. So zählt die Sanierung von Bodenbelägen zu den häufigsten Maßnahmen bei der Modernisierung von Altbauten. Dabei wertet ein neuer Bodenbeläg wertet nicht nur die Optik und die Wohnatmosphäre Ihres Hauses und Ihrer Wohnung deutlich auf – sondern steigert auch den Wohnkomfort sowie den Wert der Immobilie.

Ein Austausch von Bodenbelägen bringt allerdings einige besondere Herausforderungen mit sich. Lesen Sie hier in unserem Ratgeber-Beitrag, wie Sie mit der richtigen Planung häufige Fehler oder spätere Probleme vermeiden.

Tipp 1: Prüfen Sie den vorhandenen Untergrund

Bevor ein neuer Bodenbelag verlegt werden kann, ist der bestehende Untergrund sorgfältig zu überprüfen. Je älter das Gebäude ist, desto häufiger sind unebene Estriche, unterschiedliche Aufbauhöhen oder Feuchtigkeitsschäden und Risse im Untergrund. Werden Schäden übersehen, können sich später Fliesen lösen, Parkett verziehen oder Vinylböden beschädigt werden.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie den Zustand des Untergrunds und des Bodenaufbaus vor Beginn jeglicher Planung oder gar der Verlegearbeiten von einem qualifizierten Fachhandwerker begutachten.

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Tipp 2: Schließen Sie Feuchtigkeit und Bauschäden aus

Eine häufige Schwachstelle in Altbauten ist die fehlende und mangelhafte Abdichtung. So finden sich in vielen Kellerräumen, im Erdgeschoß oder ehemals als Feuchtraum genutzten Bereichen Feuchtigkeit oder aufsteigende Nässe.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie bei älteren Gebäuden grundsätzliche Feuchtigkeitsmessungen durchführen. Werden Feuchtigkeitsprobleme nicht vor der Verlegung des neuen Bodenbelags behoben, drohen Schimmelbildung, Materialschäden oder sogar kostspielige Nachbesserungen.

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Tipp 3: Berücksichtigen Sie Aufbauhöhen und Türanschlüsse

Bei einer Bodensanierung ändert sich häufig die Aufbauhöhe – zum Beispiel durch zusätzliche Schall- oder Entkoppelungs-Maßnahmen. Eine veränderte Aufbauhöhe des Fußbodens wirkt sich wiederum aus auf Türen, Treppenanschlüsse, Sockelleisten oder angrenzende Räume, in denen kein Wechsel des Bodenbelags geplant ist.


Unsere Empfehlung: Überprüfen Sie bereits in der Planungsphase, welche Höhe der neue Bodenaufbau inklusive Dämmung, Ausgleichsschichten und Belag erreichen wird. Dadurch erzielen Sie ein harmonisches Gesamtbild und können spätere Anpassungsarbeiten vermeiden.



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Tipp 4: Definieren Sie Ihre Anforderungen an den Bodenbelag je nach Wohnbereich

Nicht jeder Bodenbelag eignet sich gleichermaßen für jeden Wohnbereich. Während im Schlafzimmer vor allem Behaglichkeit und eine gesunde Raumluft gefragt sind, stehen in Flur, Küche oder Badezimmer eher Kriterien wie Belastbarkeit, Feuchtigkeitsresistenz und Pflegeleichtigkeit im Vordergrund

Unsere Empfehlung: Erstellen Sie einen konkreten Anforderungskatalog, welche Kriterien Ihnen für den jeweiligen Wohnbereich wichtig sind. Kriterien für die Auswahl von Bodenbelägen sind beispielsweise Strapazierfähigkeit, Reinigungsaufwand, Renovierungszyklen, die Wohngesundheit oder aber die Eignung für die Fußbodenheizung.


Tipp 5: Vergleichen Sie die funktionalen Eigenschaften verschiedener Bodenbeläge und setzen Sie auf langlebige, ökologisch verträgliche und vielseitige Materialien

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Wer in den eigenen vier Wänden wohnt möchte nicht alle paar Jahre den Bodenbelag aufarbeiten oder austauschen. Deshalb lohnt es sich, einen Bodenbelag zu wählen, der sowohl optisch, als auch funktional überzeugt. 
Moderne Bodenfliesen aus Feinsteinzeug sind eine attraktive Lösung – auch und gerade, weil Fliesen wie kaum ein anderes Belagsmaterial „nahtlos“ von einem Wohnbereich zum anderen verlegt werden können. 
Darüber hinaus ist die keramische Oberfläche robust, kratzbeständig und sieht auch bei intensiver Nutzung über Jahrzehnte optisch neuwertig aus. Im Unterschied zu anderen Bodenbelägen bleicht Keramik weder durch UV-Strahlen aus, noch bekommen Fliesen unschöne Abdrücke von schweren Möbelstücken. So lassen sich Räume immer wieder anders nutzen oder neu möblieren – denn die ehemaligen Verkehrsflächen und Laufwege sehen ebenso aus wie der Bodenbereich, der bislang „ungenutzt“ unter Teppich oder Schrank verborgen war: schön wie neu.

Fazit:
Die Sanierung von Bodenbelägen erfordert eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung der baulichen Besonderheiten. Wer Untergrund, Aufbauhöhen und eventuelle Feuchtigkeitsprobleme im Vorfeld überprüft, schafft eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Austausch des Bodenbelags. 
Moderne Bodenfliesen bieten sich an durch die Vielzahl an funktionalen Vorzügen wie Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit und ihre besonders effiziente Wärmeleitung auf der Fußbodenheizung. In Kombination mit ihren optischen Vorzügen eignen sich Fliesen heute als hochwertiger Bodenbelag für den gesamten Wohnbereich. 
Denn ein langlebiger, dauerhaft schöner Boden spart Zeit, Nerven und Geld.